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Daten saugen mit Gnutella
von Gerhard Zacher am 20.05.2001

Wie ihr vielleicht wisst ist die Musik-Tauschbörse Napster ab Juli 2001 kostenpflichtig. Dass hier viele User sagen, nein da mach ich nicht mit, ist klar. Warum auch für was zahlen was man woanders kostenlos haben kann. Die immer grösser werdende Flut an sogenannten Napster-Clones macht aber die Entscheidung darüber, womit man nun an Musik kommt, nicht einfacher. Deshalb hier meine Alternative: Gnutella.

Gnutella ist eine vernünftige Lösung mit der man gezielt nach Musik, und auch Videos suchen kann. Doch damit nicht genug. Die voreingestellten Dateierweiterungen (nach denen gesucht wird) sind vielfältig. Mp3; mp2; mp1; mpg; vqf; avi; mpeg; wav; mod; voc; it; xm; s3m; stm; wma; mov; asf; zip; rar decken einen Grossteil der möglichen Formate ab. Damit dürfte jederman fündig werden. Nun jedoch zum Einsatz von Gnutella.

1. Wo find ich die Software?
Die offizielle Page ist unter
http://gnutella.wego.com zu erreichen. Andererseits ist Gnutella auch mit jeder Suchmaschine zu finden. Eine der besten und schnellsten ist dabei Google.

2. Konfiguration der Software.
Nach der Installation der Software sollte noch einiges konfiguriert werden. Im linken, oberen Teil befindet sich die “Kommandozentrale” von Gnutella. Klickt zuerst auf “Config” um zu den Einstellungen zu kommen. Was auf alle Fälle konfiguriert werden sollte ist der Punkt Save new files to. Dort gebt Ihr das Verzeichnis an, in dem die Dateien die aus dem Netz geladen werden, gespeichert werden sollen. Ein Klick auf Rescan schliesst diesen Vorgang ab.

Dann sollte man in der Kommandozentrale auf “gnutellaNET” klicken. Hier sind Adressen von anderen Usern  oder Rechnern anzugeben. Dies ist nötig um in das Gnutella Netz zu kommen. Neben dem Button Add kann man die Adressen angeben. Für einen Versuch kann ich folgende drei Adressen empfehlen:

gnutellahosts.com:6346
router.limewire.com:6346
gnutella.hostscache.com:6346

Mit diesen Adressen sollte man in der Regel immer ins Gnutella Netz kommen. Weitere solcher Adressen könnte man sich auf www.gnutellahosts.com aussuchen. Sobald eine Adresse eingetippt ist und auf den Button Add geklickt wurde nimmt die Software die Verbindung auf. Wenn der Anschluss funktioniert kann es losgehen...

3. Suchen nach Songs, Videos, etc.
Mit “Search” aus der Kommandozentrale gelangt man auf die Seite die das Suchen nach beliebigen Daten erlaubt.  Ein Suchbegriff der in die Suchleiste eingegeben ist und mit Return oder dem Klick auf den Search-Button abgeschlossen ist startet die Suche. Diese Suche kann gelegentlich auch schon ein paar Minuten in Anspruch nehmen., führt aber dafür zu sehr umfangreichen Ergebnissen. Ein Klick auf den entsprechenden Titel, bestätigt mit einem Klick auf Download selected files startet den Download.

Erste Versuche mit Gnutella brachten bei mir weitaus mehr Treffer als Napster sie jemals hatte. In Sachen Alice Cooper fanden sich teilweise komplette Alben. Auch das MPG-Video zu Poison mit einer Grösse von rund 44 MB wurde mehrmals gefunden. Sicherlich ist Gnutella nicht die einzige Alternative, doch die Anzahl der Treffer zeigt, dass schon viele auf dieses System setzen.

Viel Glück bei der Suche!  -GZ

 


 


Die deutsche Fanpage zu Alice Cooper!

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