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Trip zum Cooperstown
Nun war ich 2 Wochen in Phonix und bin als „pflichtbewußter Fan“ ;-) auch jeden Abend zum Cooperstown essen gegangen, auch wenn ich mich an der anderen Seite von Phoenix befand. Ich blieb hungrig bis Cooperstown. Also, der Laden ist groß, also ein großer Raum mit einer kleinen Anhöhe auf der sich auch noch einige Tischchen befanden, diverse TV’s, große Bar und im Eingansbereich die Theke mit dem Merchandising. 2 Terrassen (als Doppeldecker) einem Hof, wo die Veranstaltungen liefen und der Gruft, die ich ohne Blitz (hatte ich Zuhause gelassen :-( ) nicht von innen fotografieren konnte. Diese war allerdings nur 1x An Sylvester offen, wobei ich auch mal einen Blick hineinwerfen konnte. Sah irgendwie dunkel aus, die Wände und Tische waren mit Spinnweben und ähnl. verziert eine du düstere Partyhöhle mit kleiner holzgezimmerten Bar. Könnte wunderbar zu einem Biker Clubhaus passen. Neben dem Cooperstown befindet sich auch das „ Alice Coopers Nightmare“ – leider geschlossen, konnte dieses nur von außen Fotografieren.
Das Essen ist hervorragend, wir ( Hadi u. ich ) haben fast die ganze Karte durch und alles hat prima geschmeckt. Ich hatte beim Hadi anfangs ein wenig bedenken, da er ja nun absolut kein Ketchup mag, aber den haben die ganz gut als Barbecuesoße getarnt.J Bei dem Big great BBQ, was 2 Leute unmöglich schaffen konnte, bekamen wir sogar eine Box zum Mitnehmen. Das war dann unser Frühstück, da ich ja Abends wieder dort essen wollte ;-) Alice scheint ein Studentenfreund zu sein, was das Personal betrifft. Wir hatten echt Schwierigkeiten mal eine Bedienung zweimal zu bekommen, jedesmal ein anderes Gesicht. Er hat’ne Menge Personal oder was ich denke viele aushelfende Studenten. Die Bedienung läuft natürlich standesgemäß mit schwarzen Augen und Alice T-Schirt herum. (tolle Berufsbekleidung). Da man in Amerika nur an der Bar Alkohol trinken und rauchen darf, brachten diese uns auch mal die Bar an den Tisch J Aber wir gaben auch gutes Trinkgeld, lt . Reiseführer so ca. 20 %. Da ich in der Speisekarte keinen Hinweis, dass die Tipp inclusive ist, fand und vor allem bei humanen Preisen von 8 – 9 $ ging ich davon aus das die Gehälter eben niedrig sind. Auf jedenfall befand sich des öfteren mal ein extra Dankeschön in der Mappe und es sprach sich auch bestimmt herum, da wir wirklich fast immer eine andere Bedienung hatte, die sich schon im voraus bedankte und auch ohne zu fragen das richtige Getränk auf den Tisch stellte. Das war nämlich nicht ganz gewöhnlich, da wir beide unsere Cola ohne Eis bestellten, was in Amerika echt schwierig ist. Die Cola wurde auch immer schön aufgefüllt solange Du isst und danach gab es auch noch mal einen vollen Becher ohne Aufpreis.
Zum Thema Veranstaltungen mußte ich auch erst mal staunen. Das hab ich noch nie erlebt, obwohl ich das nun auch schon seit Jahren mitmache. Die hatten an einem Freitag Abend eine Veranstaltung, wobei 3 Bands auftreten sollen. Da mir die Namen der Bands völlig unbekannt waren gingen wir zu einer völligen untypischen Zeit, nämlich gegen 16 Uhr, zum Essen um den Soundcheck der um 18:30 startenden Veranstaltung mitzubekommen. Als wir kamen war die Straße gesperrt und um das Coopertown ein Baugitter gezogen. Ich wunderte mich, “wieso machen die ihm jetzt ‘ne Baustelle vor die Türe ??????" Als wir das Restaurant betraten war dieses bis auf das Personal fast menschenleer !!! Keine Bühne oder irgendetwas was nach einer Veranstaltung aussah. Auch die Bedienung wunderte sich das wir sooo früh dort waren. Tja wir dachten wirklich es sei jetzt mehr los und das Restaurant wollte ja zur Veranstaltung für “normale Gäste” ohne Ticket für die Veranstaltung schließen. Wir fragten auch bei der Bedienung was das dann nu für eine Veranstaltung ist. Diese erzählte uns was von Motorradstunts und drei Bands die ich nicht kannte. Etwas verwundert bestellten wir unser Essen. Wir hatten kaum angefangen zu essen, sah ich bedienstete Bühnenteile nach draussen schleppen – auf die Straße!!! - dann kamen DIXI’s, eine große Motorradrampe, Verkaufsstände, Motorräder, Heuballen etc. - so in kaum 45min stand das komplette Event da !!!!!!! Ich hab nicht schlecht gestaunt. Binnen Minuten verwandelte sich das “leere” Cooperstown in einen wuselnden Ameisenhaufen. Bei den ganzen Nebenräumen muß sich irgendwo eine Klappe aufgetahn haben und die ganzen Leute kamen heraus ;-)
Wir besuchten das abendliche Event weil Hadi die Motorräder fliegen sehen wollte. Die sind auch gut durch die Luft geflogen – zum Teil moch mit Überschlag ! Das Event war auch voll – puuh es wurden immer mehr Leutchen, man mußte sich teils durchkämpfen! Die Sicherheitsvorkehrungen in Amerika sind ein Witz. Keine Feuerwehr oder Krankenwagen vor Ort und erst die kleinen scharfkantigen Gatter – bei uns nicht mehr zugelassen – dann flogen die Motorräder genau über unsere Köpfe hinweg – bei einem Aufprall hätten die Heuballen höchstenfalls Feuer gefangen !! – Aber wehe du hast dein Getränk in der Hand und willst auf die (abgesperrte und eingezeunte) Straße gehen – Das ist verboten – tsts. An unserem letztem Abend schaute ich mir den Merchandisingstand etwas genauer an, erwarb ein paar Artikel und mußte plötzlich laut lachen. – Da lag eine Bonuskarte namens „grub club“. Nach 7 Mahlzeiten, gab es die 8. Mahlzeit umsonst – na Toll – also für alle die noch hin wollen, bitte vorher nach der Bonuskarte fragen!!! Kurz vor unserem Abflug, wir flogen Abends; besuchten wir zum letzen mal ( f. diesen Trip!) das Cooperstown. Wir saßen kaum am Tisch bekamen wir – aber bsst, nix sagen – unsere ausgefüllte Bonuskarte und somit ein Abschiedsessen kostenlos.
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