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Alice’ Auftritt in Sindelfingen 2002
30.11.2002- endlich war es wieder soweit, Alice in Town. Nicht ganz, aber immerhin in Stuttgart-Sindelfingen. Die Anreise gestaltete sich dank wenig berauschender Anbindung des Glaspalastes an das Verkehrsmittelnetz schwierig. Zu guter letzt fuhren wir standesgemäß von Böblingen aus mit dem Taxi vor *g*
Die Konsequenz war dann, dass die Vorgruppe pünktlich um 20 Uhr zu spielen anfing aber viele noch vor der Halle standen. Wir standen vorn links hinter den restlichen Anwesenden Buddys. Wie schon vorher bekannt war, traten die Dogs d`amour anstatt den L.A. Guns auf. Ich weiß zwar nicht, wie gut die Guns gewesen wären, aber die Dogs zu toppen wäre schwer gewesen. Wie ich fand, eine würdige Vorgruppe für den Coop. Die 3 Herren und die Basserin machten mächtig Krach und spielten ordentlichen Metal, leider fehlte etwas die Abwechslung. Nach relativ schneller Umbauzeit trat dann gegen 21.15 endlich der Coop auf die Bühne. Dass er gesundheitlich angeschlagen sein soll merkte man ihm nicht an. Die Show war gewohnt monströs-begnadet (mir gehen die Superlativen aus). Die Titel waren eine Mischung aus Altbekanntem wie Eighteen, Steven (leider nur kurz angespielt) und Trash oder School`s out, neuerem wie Wicked young man und ganz neuem a la Sex, Death and Money. Die Showelemente waren leider zumeist schon bekannt von vorletzten/letztem Jahr: Köpfung, Degen, die Einzelteile -Zusammenfügung vor No more Mr. Nice Guy (der Rauch blieb mal wieder weg) und die obligatorische Zwangsjackennummer. Die aber zur Abwechslung mal im Rollstuhl.
Die Band war musikalisch wohl die Beste, die es jemals gab und Dover hatte gestern auch noch Geburtstag (so wurde zumindest bei den Intros verlauten lassen). Chuck Wright gefiel mir persönlich eher wenig. Calico spielte die Verwandlung von Geisha zur Tänzerin und die Krankenschwesternummer frech wie immer und man meinte ein Leuchten in Alice Augen zu sehen als sie auf die Bühne kam -der stolze Papi eben *g* Alice selbst turnte über die Bühne und heizte der Menge ordentlich ein. Bei Poison wurde es heftig eng und die Massen (es war ordentlich besucht) drängten gegen die Absperrung. Der Vorteil war, dass man schon nicht umfallen konnte. Aber war etwas kleiner oder schwach auf den Beinen war hatte spätestens ab da seine Probleme. Das Ende war Calicos Auftritt als Britney Spears. Papa Cooper spuckte sie mit ihrem Pepsi an um kurz darauf freudig ihren Kopf zu präsentieren. "Die Show ist vorbei. Ihr habt überlebt. Geht raus !" war dann die etwas seltsame Durchsage die die Sache endgültig beendete. Zusammenfassend: Ein toller Abend wenn auch nicht sonderlich neu. Dank des Coops dennoch unvergesslich. (Der Hörsturz erinnert mich gut daran)
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